3D Modelle

Um antike Architektur und Urbanistik besser verstehen zu können, werden 3D-Modelle in Forschung und Lehre eingesetzt. Dazu bieten heutige Computerprogramme ganz neue Möglichkeiten. So lassen sich damit etwa die Wirkung von Innen- und Außenräumen simulieren, aber auch einzelne Bauteile rekonstruieren oder Konstruktionsprinzipien, Achsenbezüge und größere Bauensembles untersuchen.

Für eine fachgerechte Rekonstruktion sind mehrere Arbeitsschritte notwendig. Voraussetzung ist der kompetente Umgang mit hochspezialisierter Software. Ist dieses Know-how vorhanden, erfolgt das sorgfältige Auswerten von Grabungsbefunden, Studieren von Publikationen, Erarbeiten von Grund- und Aufrissen sowie Recherchieren in der Fachliteratur. Anschließend kann damit begonnen werden, aus den meist lückenhaften Informationen ein Gebäude annäherungsweise nachzubilden.


Mehrere Darstellungsarten bieten sich an, das Ergebnis zu visualisieren. Je nach Zielrichtung eignet sich eine fotorealistische oder schematische Umsetzung. Da bei der fotorealistischen Weise eine wirklichkeitsgetreue Abbildung suggeriert wird, die in der Regel nicht mehr zu erzielen ist, behalten auch schematische Grafiken ihren Wert. Eine weitere Technik betrifft die Unterscheidung von gesicherten und hypothetischen Bauteilen, indem mit Farben der Grad der Wahrscheinlichkeit angezeigt wird.

Jürgen Süß

Antiochia ad Pisidiam

Ant05 K

 

 

 

 

 

 



 

Die folgenden Beispiele entstanden teils in Veranstaltungen zusammen mit Studierenden, teils im Rahmen von Projekten.
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Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.12.2014
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